Myofasziale Triggerpunkte (2011) |
Die Skelettmuskulatur stellt etwa 40 – 50 % des Körpergewichts.
Damit ist dieses System das größte Organ des menschlichen Körpers. Die häufigste Erkrankung, welche die Muskulatur befällt, sind myofasziale Triggerpunkte.
Es handelt sich dabei um verhärtete Stränge und Knoten, die Funktionsstörungen des jeweiligen Muskels bedingen und auch äußerst schmerzhaft sein können.
Eine besondere Schwierigkeit besteht darin, dass oftmals die schmerzhaften Areale nicht über dem Triggerpunkt selbst, sondern in zum Teil weit entfernten Körperregionen liegen können und organbedingten Schmerzen, wie z. B. Herzinfarkt, Gallenkolik, Nierenkolik, Menstruationsbeschwerden täuschend ähnlich sind.
Ebenfalls können durch Triggerpunkte Tinnitus, Durchfall und andere Beschwerden ausgelöst werden.
In allen diesen Fällen erbringt eine internistische, gynäkologische oder sonstige schulmedizinische Untersuchung ausschließlich Normalbefunde, die eigentliche Ursache der chronischen Beschwerden bleibt meistens unbekannt.
Nur eine Erkennung und Beseitigung der Triggerpunkte kann das chronische Leiden des Patienten beenden.
Die Teilnehmer dieses Kurses sollen einen detaillierten Einblick erhalten in Theorie, Diagnostik und Therapie von Triggerpunkten am Beispiel der Muskeln, die am häufigsten von Triggerpunkten befallen werden.
Für welche Berufsgruppen ist die Myofasziale Triggerpunkte-Therapie geeignet?
- Heilpraktiker
- Physiotherapeuten
- Krankengymnasten
- Masseure
- Ergotherapeuten
- Ärzte
Indikationen und Krankheitsbilder, die mit Myofaszialer Triggerpunkte-Therapie behandelt werden können:
- Kurs I Einführung
- Kurs II
Nach dem einführenden Kurs werden Diagnose und Therapie von Triggerpunkten der wichtigsten Muskeln an Kopf, Hals, Rücken und Armen besprochen. Hauptaugenmerk liegt dabei auf praktischen Übungen. Neben weiteren Diagnosen werden im Besonderen folgende Beschwerdekomplexe erörtert: Kopfschmerz, Zahnschmerz, Nasennebenhöhlenbeschwerden, Schwindel, Tinnitus, Ohrschmerz, frozen shoulder, Karpaltunnelsyndrom, Ruptur der Totatorenmanschette, Epicondylopathia medialis und lateralis, usw.
- Kurs III
Diagnose und Therapietechniken von Triggerpunkten im Brust- und Bauchbereich sowie in der Lumbalregion (einschließlich Glutäalregion) werden eingehend erläutert. Praktische Übungen bilden dabei den Hauptteil des Kurses. Folgende Diagnosen und Beschwerdekomplexe werden dabei – neben anderen – besprochen: Angina pectoris, Herzrhythmusstörungen, Diarrhoe, Dysmenorrhoe, Lumbalgie, Lumboischialgie, Radikulopathie, Postlaminektomie-Syndrom, Morton-Syndrom, usw.
Termin: Leipzig / Bad Füssing: n.n.
Kurs I Einführung (15UE):
Kurs II Kopf, Hals, Rücken Arm (15UE):
Kurs III Brust, Abdomen, Kreuz (15UE):
Kurs IV Hüfte, Bein (15UE):
Kursgebühr (pro Kurs): 225,00 Euro inkl. MwSt.
Anrechenbare Fortbildungseinheiten 15 Punkte
Bei Zahlung 3 Wochen vor Kursbeginn erhalten Sie 10 % Rabatt.


